4 Knoten zu Colonel Bogey March

  1. Bekannt wurde der Marsch durch den Film „Die Brücke am Kwai“ aus dem Jahr 1957, in dem die Kriegsgefangenen die Melodie des Marsches pfeifen.

    Malcolm Arnold komponierte 1957 für den Film den March from the River Kwai, der eine instrumentale Gegenmelodie zum im Film gepfiffenen Colonel Bogey March darstellt. Der Marsch ist als March from the River Kwai bekannt und wird heute noch mit dem Kriegsfilm in Verbindung gebracht. Mitch Miller arrangierte ein Medley aus beiden Märschen, das am Ende des Films zu hören ist. Das Medley besteht aus der Melodie des Colonel Bogey March, die über den orchestrierten River Kwai Marsch gelegt ist.

    1958 war The River Kwai March – Colonel Bogey, so der volle Titel, ein Nr.-1-Hit in Deutschland und Top-20-Hit (als March from the River Kwai and Colonel Bogey) in den USA. Wegen der Popularität dieses Medleys von Mitch Miller wird der Colonel Bogey March und seine Melodie fälschlicherweise häufig River Kwai March bzw. River-Kwai-Marsch genannt.

  2. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Marsch in England und den USA gerne mit vulgären Spotttexten gesungen, wie „Hitler has only got one ball“ („Hitler hat nur ein Ei“).

  3. In der Schweiz wird auf die Melodie die Frage gesungen: „Frölein, heit dir mis Hündli gseh?“ – „Nenei, dä Cheib isch niene meh!“ (Fräulein, haben Sie mein Hündchen gesehen? – Nein, nein, der Kerl ist nirgendwo mehr zu finden!).

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